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Karl Kraus
Die letzten Tage der Menschheit
Lesung mit Musik und Film
18., 20. & 25. Juni 2009
im Kabarett Simpl
Das Monumentalwerk Die letzten Tage der Menschheit, "Tragödie in 5 Akten mit Vorspiel und Epilog" ist ein zeitloses und ewig gültiges Dokument gegen den Krieg. Karl Kraus beschreibt in diesem Panoptikum menschlicher Dummheit und Gemeinheit den menschenverachtenden Zynismus der führenden und meinungsbildenden Schichten.
Martin Haidinger (ORF) und das Duo Christina Renghofer (Klavier) -
Barbara Klebel-Vock (Violine) bringen eine Version zur Aufführung, in der Wort, Bild und Ton zu einer Einheit finden. Ein Stummfilm und die den Akten beigefügten Photographien werden mit ausgewählten Musikstücken bespielt, die die Wahrnehmung der Zuhörer verändern - verstärken und polarisieren. Zu hören sind Werke von Ludwig v. Beethoven, Claude Debussy, Francis Poulenc, Sergei Prokofiew, Leopold Godowski und Arvo Pärt.
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Der Wind hat mir ein Lied erzählt…
"Geschundene Hände,
Beifall ohne Ende -,
Das ist der Clou der Saison.
Schon 100 beinander!
Zarah Leander
Spielen sehn, ist eine Passion." (Wauwau)
1936 engagierte der Sänger und Kabarettist Max Hansen die im deutschsprachigen Raum noch
unbekannte Zarah Leander ans Theater an der Wien für die Hauptrolle in
Ralph Benatzkys 77. Operette Axel an der Himmelstür. Mit ihrem Auftritt und
ihrem Kleid, welches von der "Axel bis zur Himmelstür" Einblick gewährte, erlebte sie ihren Durchbruch.
"Ein hungriger Säugling mecht wahnsinnig werden bei diesem Anblick"
(Karl Farkas)
Die Künstler, die hinter Zarah Leanders Erfolg standen, waren Max Hansen, Ralph Benatzky
und der Wiener Schauspieler und Kabarettist Paul Morgan. Die beiden Größen der Kabarett-
und Operettenszene der 20er und 30er Jahre Paul Morgan und Max Hansen
zählten zu den Stars, die sich zwischen Wien, Berlin und den einzelnen Metiers souverän
bewegten und auf den Brettl-Bühnen wie in den Opern- und Theaterhäusern der Zwischenkriegszeit
zu Hause und umjubelt waren. Die beiden Künstler eroberten das Publikum im Sturm und nützten
jede Gelegenheit, mit Charme und Witz die aufkommenden Nationalsozialisten zu verspotten.
Schon 1928 sang Max Hansen das Spottlied War'n sie schon mal in mich verliebt?
Hitler und der Sigi Cohn
Kennen sich seit Jahren schon.
Eines Tages gehen sie aus
Miteinand ins Hofbräuhaus.
Doch schon bei der fünften Maß
Werden Hitlers Augen naß:
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Warst Du schon mal in mich verliebt?
Das ist das Schönste, was es gibt.
Hast du noch nie von mir geträumt?
Da hast du wirklich nichts versäumt.
(Max Hansen, 1928)
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Erleben Sie Elena Schreiber, Stefan Fleischhacker und Martin Thoma als
junge Zarah Leander in dem eigens für diese Produktion wiedergefundenen Originalkostüm "Axel".
Der gesungene Traum Wenn ich Richard Tauber wär, das Berliner Lied von der krummen Lanke
und weitere Lieder und Texte aus den Kabarettlokalen, Bühnen und Filmen Wiens und Berlins der 20er
und 30er Jahre erklingen in dieser von Dekorations- und Kostümluxus, jungen Frauen, alten
Witzen, Toilettenmangel und Busenüberfluss geprägten Revue.
"Wenn ich den Text nicht weiter kann,
sing ich trala la la la la la la la.
Und fang noch mal von vorne an.
trala la la la la la la la la la.
Ich sing dudl du du du, dudl du du du, dudl du du
und ich summe ganz fröhlich, brumme ganz fröhlich
hm hm hm dazu." (Willy Rosen)
Text und Musik liefern Willy Rosen, Kurt Robitschek, Fritz Grünbaum, Kurt Tucholsky, Willy Prager und Mischa Spoliansky. Am Klavier Feliks Fraberger.
Programmzusammenstellung Marie-Theres Arnbom, Georg Wacks und das Team des L.E.O., Regie: Giora Seeliger. Eine Co-Produktion des Letzten Erfreulichen Operntheaters, der Armin Berg Gesellschaft und des Theatervereins Aleph.
Letztes Erfreuliches Opertheater
Ungargasse 18
1030 Wien
Karten: 01/712 14 27 zu € 20.- (13 € erm.)
Restplätze an der Abendkassa
(Beginn jeweils 19:30)
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Grüß mich Gott!
Sondergastspiel im L.E.O. zugunsten der Armin Berg Gesellschaft
CHRISTOPH WAGNER-TRENKWITZ
bestreitet den großen
FRITZ GRÜNBAUM-MARATHON
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Anlässlich des 128. Geburtstags von Fritz Grünbaum liest Christoph Wagner-Trenkwitz
aus den Werken des großartigen Humoristen. Unterstützt wird er dabei von dem
musikalischen Trio "Albero Verde" (Christina Renghofer, Georg Wacks und Stefan
Fleischhacker) und der Diseuse Elena Schreiber.
"Kleine süße Wienerinnen, wer ist euch gleich an unbefangener, natürlich getragener Lieblichkeit und unschuldiger Lebensfreude?!"
Ein für diesen Abend eigens angefertigtes grünes Spezialbuffet und lieblicher hellgrüner Wein stärkt Darsteller und Publikum. Der Erlös dieser Benefizveranstaltung zugunsten der Armin Berg Gesellschaft kommt dem Projekt Das große Armin Berg Liederbuch zugute.
"Die herrlichste sämtlicher Gottesgaben,
Das Schönste auf Erden ist - Zahnweh zu haben!"
13. April 2008
7. April 2006
7., 8. April, 23. Juni 2005
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"Fledermaus"
Plakat von Fritz Lang, um 1911
Farblithographie
94,7 x 63,2 cm
ALBERTINA, Wien, Inv.-Nr. DG2003/903
In blauem Mondschein
Ein ausgesprochen schöner Abend im Kabarett „Fledermaus": 1907 - 1913
Mit Stefan Fleischhacker, Elena Schreiber, Julia Mach (nur am 2. April), Martin Haidinger, Georg Wacks, Rainer Ullreich und Christina Renghofer am Klavier.
2. April 2008
im Österreichischen Theatermuseum
Lobkowitzplatz 2
1010 Wien
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Weitere Vorstellungen:
27., 28., 29. März 2008 sowie 10., 11., 12. April 2008
im Theater L.E.O.
Traurige Gesänge, lustige Couplets, melodramatische Vorträge, anmutige Tänze: Mela Mars, Lina Loos, Maly Nagl, Marc Henry, Peter Altenberg, Egon Friedell, Ralph Benatzky, Grete Wiesenthal und der junge Oskar Kokoschka begeisterten 1907 das erlesene Publikum nächtens im legendären Jugendstil-Kabarett "Fledermaus". Die für damalige Verhältnisse einzigartigen Darbietungen waren dem ästhetischen Pro-gramm der Wiener Werkstätte und dem Anspruch auf Schaffung eines Gesamt-kunstwerks verschrieben.
"Höret, ihr Herren!
Ich tanzte heute nachmittags auf der Wiese
im alten melancholischen Herzogs-Parke, splitternackt;
und ich hielt kein Kleid mit beiden Händen,
denn ich hatte keines an und war nackt!
Träumet davon! Traumlose!"
Das erweiterte L.E.O. Ensemble lässt das werte Publikum dieses Juwel der Wiener
Kulturgeschichte des Fin de Siècle in gewohnt prachtvoller Ausstattung, authentischen
Kostümen, Darstellung und Atmosphäre erleben. Die zehn Gerechten von Alfred Polgar
und Egon Friedell werden ebenso zu Gehör gebracht wie Ausschnitte aus der bisher
verschollenen Operette Der Petroleumkönig , oder das noch heute aktuelle Wienerlied
Schorscherl, kauf' mir ein Automobil. Peter Altenbergs Neu-Romantik und Edvard Griegs
Morgenstimmung lassen nicht nur Männerherzen höher schlagen.
"Es war eine schöne Jüdin, ein wunderschönes Weib.
Sie hat eine schöne Tochter, ihr Haar war schön geflochten
zum Tanz war sie bereit."
(Hannes Ruch: Marya Delvard gewidmet)
Dieses Programm entstand im Auftrag des Österreichischen Theatermuseums in
Zusammenarbeit mit der Armin Berg Gesellschaft. Die Ausstellung "Kabarett
Fledermaus 1907 - 1913" war von 28. Februar bis 8. Juni 2008 im Österreichischen
Theatermuseum zu sehen (www.theatermuseum.at)
- In blauem Mondschein, Programm und wissenschaftliches Begleitheft von Georg Wacks, 2008
(Download als PDF)
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Die Armin Berg Revue
„Ich glaub’ ich bin nicht ganz normal…“
Stefan Fleischhacker, Martin Thoma und Georg Wacks entführen - in der dreieinigen Gestalt von Armin Berg - die Zuhörer in eine längst untergegangene Welt: Die Welt des jüdischen Humors, der "Lotzelach", des sinnlosen Blödelns und der Political Incorrectness. Vorträge, Couplets, anmutige Bewegungen der Darsteller und lehrhafte Vermittlung einiger historischer Begebenheiten und Tatsachen lassen den Charme des großen jüdischen Unterhaltungskünstlers Armin Berg und seiner Zeit für die Dauer des Abends wieder auferstehen.
"Gulasch hier - da das Bier - und da hängt der Überzieh'r".
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Programm der Armin Berg Revue und wissenschaftliches Begleitheft von Dr. Andreas Sperlich
zum Download als PDF.
- 'Vienne à Paris' - Exilkabarett in Frankreich.
In Zusammenarbeit mit dem
Orpheus Trust.
- Aufführungen im Theater L.E.O.
am 27., 28. und 29. Jänner, 3.,4., 5., 10. und 11. Februar, 9., 10., 14., 15., 17., 21., 28., 29., 30. April und am 1. Mai 2005
- im Rahmen der Wiener Bezirksfestwochen 2005.
- im Rahmen der "Langen Nacht der Forschung" am 1. Oktober 2005 im
Französischen Kulturinstitut, Palais Clam-Gallas.
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Wissenschaftliches Begleitheft von Dr. Andreas Sperlich zum
Download als PDF.
Pressestimmen
- Auf Einladung von Christoph Wagner-Trenkwitz stellt die Armin Berg
Gesellschaft die von uns wieder entdeckte Operette „Mitislaw der
Moderne“ von Fritz Grünbaum und Robert Bodanzky, Musik von Franz Lehár,
im Rahmen der Einführungssoirée zur Premiere der Neuproduktion „Die
lustige Witwe“ in der Wiener Volksoper vor.
Hannes Drobetz, Christian
Schwinger und Georg Wacks geben eine musikalische Kostprobe aus dem
Werk. Der Präsident spricht einführende Worte.
Moderation und Gestaltung: Christoph Wagner-Trenkwitz
(Donnerstag, 2. Juni 2005 um 20.00 Uhr in der Volksoper Wien)
- "Mitislaw der Moderne", Operette in einem Akt von Fritz Grünbaum und
Robert Bodanzky, Musik von Franz Lehár. UA 1907 im Kabarett 'Hölle'.
Wiederaufführung im Theater L.E.O.
Vorpremiere am 24. Juni 2005
Premiere am 25.Juni
Weitere Vorstellungen: 26. Juni, 13., 15., 20., 21., 22., 27., 28., 29. Juli,
24. September, 8. Oktober,
28., 29. Dezember 2005
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Buchpräsentation Elisabeth Buxbaum
"Veronika, der Lenz ist da: - Walter Jurmann – Ein Musiker zwischen den
Welten und Zeiten. Werkverzeichnis und Filmographie von Alexander
Sieghardt". Edition Steinbauer, Wien, 2006 (Herausgegeben von der Armin Berg
Gesellschaft) ISBN: 3-902494-18-2 (978-3-902494-18-4)
Rahmenprogramm: Ausschnitte aus der großen "Jurmann-Revue" mit KS Ildiko
Raimondi, Roman Sadnik, Christian Schwinger, Ernst Stankovski, Martin Thoma,
Georg Wacks, Erika Weiss-Wichert; Am Klavier: Christina Renghofer
(20. Oktober 2006, Österreichische Buchwoche Frankfurt am Main, Frankfurter
Römer)
(26. November 2006, Österreichisches Theatermuseum, Eroica Saal, )
- Buchpräsentation Doris A. Karner
"Lachen unter Tränen - Jüdisches
Theater in Ostgalizien und der Bukowina". Rahmenprogramm mit Timna
Brauer und Elias Meiri
(20. September 2005, EDEN-BAR)
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